Sport vor der Haustür – aber das Equipment fehlt
Öffentliche Sportanlagen, Parks und Begegnungsflächen sind in vielen Kommunen gut ausgebaut. Was fehlt, ist oft das Kleine: ein Basketball, Tischtennisschläger, ein Spikeball-Set. Ohne eigenes Material bleibt die Anlage ungenutzt – spontaner Sport findet nicht statt. Das Unternehmen TURNBAR aus Bitburg hat dafür eine Antwort: die BoxUp-Station – ein smartes, solarbetriebenes Schließfachsystem, das Sport- und Freizeitequipment kostenlos per App verleihbar macht. Keine Kabel, kein Personaleinsatz, keine Gebühren für Nutzer.
Wir haben mit Janine Berg und Matthias Mossal gesprochen – über die Idee hinter BoxUp, was Kommunen und Sportämter bei der Planung wissen müssen, und wie sich das System in der Praxis bewährt.
Sportstättenrechner: Sportanlagen gibt es in Deutschland viele – aber das passende Equipment fehlt oft genau dann, wenn man spontan aktiv werden möchte. Wie ist die Idee zur BoxUp-Station entstanden – gab es einen konkreten Moment, der den Ausschlag gegeben hat?
Berg / Mossal: „Zwei Studenten des Masters Innokick, Frank Rouiller und Florian Voumard – heute Geschäftsführer des Unternehmens BoxUp aus der Schweiz –, hatten nach dem Studium nur eine Idee im Kopf: Sport- und Freizeitgeräte für alle zugänglich zu machen, direkt am Ort der Ausübung. Heute, nach nur vier Jahren, ist BoxUp bereits in sieben Ländern vertreten.
Seit Anfang des Jahres 2026 sind wir stolzer Vertriebspartner von BoxUp und haben damit das perfekte Zusatzprodukt für unsere TURNBAR-Calisthenics-Anlagen gewonnen. Als qualitätsbewusstes Metallbauunternehmen schauen wir uns Produkte sehr genau an, bevor wir unseren Namen dafür hergeben. Wir haben uns ganz bewusst für BoxUp entschieden, weil es die erste Station am Markt ist, die Schweizer Digital-Kompetenz mit absoluter Vandalismussicherheit verbindet.
Sportstättenrechner: Die Station kommt komplett ohne Strom- und Internetanschluss aus. Was bedeutet das konkret für eine Kommune, die keine aufwändige Infrastruktur stemmen will – und wie zuverlässig ist das Solarsystem im deutschen Klima?
Berg / Mossal: Für eine Kommune bedeutet das in erster Linie eines: den Wegfall von 90 % der bürokratischen und finanziellen Hürden, die normalerweise bei Infrastrukturprojekten im öffentlichen Raum anfallen.
Wenn eine Stadt ein herkömmliches, kabelgebundenes System in einem Park oder auf einem Sportplatz installieren möchte, bedeutet das: Tiefbauarbeiten, das Aufreißen von Gehwegen oder Grünflächen, die Beantragung von Stromanschlüssen beim örtlichen Netzbetreiber und monatliche Stromkosten. Bis da der erste Strom fließt, vergehen oft Monate und es werden immense Budgetsummen verschlungen. Mit der BoxUp-Station aus der Schweiz ist es das absolute Gegenteil – es ist echtes Plug & Play. Die Kommune benötigt keinerlei Tiefbau, keine Erdkabel und kein WLAN. Die Box wird geliefert, auf einer simplen Betonplatte oder einem festen Untergrund aufgedübelt, und ist innerhalb von unter einer Stunde betriebsbereit. Das spart der Verwaltung Zeit, Nerven und tausende Euro an Steuergeldern.
Zur Zuverlässigkeit im deutschen Klima:
Das ist eine Frage, die uns deutsche und luxemburgische Kommunen natürlich sehr häufig stellen. Die klare Antwort lautet: Das System läuft absolut kompromisslos und extrem zuverlässig – auch im tiefsten Winter oder bei wochenlangem grauem Regenwetter.
Sportstättenrechner: Öffentliches Equipment und Vandalismus – das ist oft der erste Gedanke bei Entscheidern. Wie begegnet BoxUp diesem Thema, und was zeigen Ihre bisherigen Erfahrungen in der Praxis?
Berg / Mossal: Das ist absolut verständlich und tatsächlich die allererste Frage, die uns fast jeder Bürgermeister oder Sportamtsleiter stellt. Die Sorge ist ja berechtigt: Jeder kennt das Bild von zerstörten Parkbänken oder geplünderten Materialkisten. Genau deshalb haben die Schweizer Entwickler von BoxUp das System von Anfang an um das Thema Vandalismusschutz herum gebaut.
BoxUp begegnet diesem Problem nicht mit Verboten, sondern mit zwei genialen, digitalen Mechanismen, die die Anonymität im öffentlichen Raum komplett aufheben:
- Der ID-Check (Ausweis-Verifizierung): Wer die kostenfreie BoxUp-App nutzen möchte, muss sich einmalig registrieren und seinen Personalausweis oder Reisepass per Scan verifizieren lassen – genau wie man es vom Carsharing oder von E-Scootern kennt. Dadurch weiß das System zu jeder Zeit ganz genau, wer ein Fach öffnet.
- Das Vier-Augen-Prinzip per Foto-Upload: Das ist der absolute Gamechanger im Vergleich zu anderen Systemen. Wenn ein Nutzer das Equipment zurücklegt, muss er ein Foto davon in der App hochladen, bevor das Fach final verriegelt. Das System gleicht das ab. Der Nachnutzer wiederum meldet sofort über die App, falls ein Teil beschädigt sein sollte. Dadurch ist die Kette lückenlos geschlossen: Wer etwas klaut oder mutwillig zerstört, fliegt sofort auf und wird haftbar gemacht.
Ein riesiger Vorteil gegenüber Mitbewerbern: Andere Anbieter versuchen, das mit Kameras im Schließfach zu lösen. Wenn dort aber ein Ball unglücklich vor der Linse liegt, sieht die Kamera nichts mehr. Der Foto-Upload von BoxUp durch den Nutzer ist absolut manipulationssicher und funktioniert in der Praxis fehlerfrei.
Sportstättenrechner: Was zeigen die Erfahrungen aus der Praxis?
Berg / Mossal: Die Praxiswerte aus der Schweiz und den vielen anderen Ländern, in denen BoxUp bereits seit Jahren erfolgreich läuft, sind schlichtweg beeindruckend: Die Verlust- und Vandalismusrate liegt bei nahezu 1 %. Sobald die Menschen merken, dass das System ihre Identität kennt, setzt eine enorme soziale Kontrolle und ein starkes Verantwortungsgefühl ein. Die Fächer werden ordentlich hinterlassen. Und was die „Hardware“ angeht: Das Gehäuse der Station ist extrem robust gebaut und der Hersteller gewährt nicht umsonst 5 Jahre Garantie auf die vandalismussicheren Materialien der Box. Sollte nach Jahren doch mal eine Schramme entstehen, können defekte Ersatzteile außerhalb der Garantie unkompliziert einzeln von BoxUp versendet und getauscht werden.
Kurz gesagt: BoxUp nimmt den Entscheidern in den Kommunen die Angst vor dem Vandalismus. Wir beweisen jeden Tag im Reallabor des öffentlichen Raums, dass man den Bürgern hochwertiges Equipment zur Verfügung stellen kann – ohne dass es am nächsten Tag weg ist.
Sportstättenrechner: Die Nutzung läuft über eine App mit Registrierung und Identitätsprüfung. Wie niedrigschwellig ist der Einstieg – auch für Menschen, die nicht so technikaffin sind?
Berg / Mossal: Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Unser oberster Anspruch lautet schließlich: Sport und Bewegung müssen für jeden barrierefrei zugänglich sein. Wenn die Technik zu kompliziert wäre, hätten wir unser Ziel verfehlt. Deshalb wurde die App von den Schweizer Entwicklern extrem intuitiv, minimalistisch und absolut selbsterklärend gestaltet. Sie ist einladend und so einfach zu bedienen, dass man dafür absolut kein „Technik-Profi“ sein muss.
Der Einstieg ist radikal auf Schnelligkeit und Einfachheit optimiert:
- In Rekordzeit startklar: Wer völlig spontan zum ersten Mal vor einer BoxUp-Station steht, scannt einfach den großen QR-Code auf der Box. Man wird automatisch durch den Prozess geleitet. Binnen gerade einmal 2,5 Minuten ist die einmalige Registrierung inklusive des sicheren ID-Checks per Ausweis-Scan erledigt, und das gewünschte Fach öffnet sich.
- Keine Wartezeiten im Alltag: Wenn man diesen einmaligen Prozess hinter sich hat, fällt die Registrierungszeit bei der nächsten Nutzung komplett weg. Man steht an der Box, wählt das Fach in der App aus und es öffnet sich absolut sofort, in derselben Sekunde.
Echte Spontaneität statt digitaler Bürokratie:
Hier unterscheidet sich BoxUp massiv von anderen Systemen auf dem Markt. Andere Anbieter arbeiten oft mit komplizierten Buchungssystemen und starren Zeitslots, die beispielsweise erst im Viertelstundentakt verfügbar sind. Wer da um 14:02 Uhr an der Box steht, kann im schlimmsten Fall erst um 14:15 Uhr das Fach öffnen. Bei BoxUp gibt es diese Hürden nicht: App öffnen, Fach wählen, Sport machen. Und für Menschen, die vielleicht im ersten Moment Berührungsängste mit Smartphones haben, ist das System im echten Leben oft ein toller Brückenbauer: Wir sehen in der Praxis ganz oft, dass Kinder oder Enkelkinder die Registrierung für die Großeltern in zwei Minuten miterledigen. Da die App komplett kostenlos ist und keinerlei versteckte Kosten lauern, gibt es auch keine Hürden beim Ausprobieren.
Wer es schafft, ein Bahnticket auf dem Smartphone zu zeigen oder eine Nachricht zu verschicken, für den ist BoxUp ein absolutes Kinderspiel. Einfacher kann man digitale Infrastruktur nicht in den analogen Sport bringen.
Sportstättenrechner: Welches Equipment lässt sich in der BoxUp-Station verleihen – und wie flexibel kann ein Betreiber die Bestückung an seine spezifische Zielgruppe anpassen?
Berg / Mossal: Die kurze Antwort lautet: Im Grunde lässt sich fast alles verleihen, was die Menschen in Bewegung bringt. Die BoxUp-Station ist kein starres Produkt von der Stange, sondern ein absolut modulares System, das wir als Eiden & Wagner exakt um das Konzept der jeweiligen Kommune oder des Vereins herum planen.
Beim Thema Ausstattung bieten wir zwei hochflexible Wege an:
- Der Standard-Service: Hier hat der Betreiber die Möglichkeit, die Box komplett in Eigenregie mit einer eigenen Ausstattung zu bestücken.
- Der Material-Service: Das ist das Rundum-Sorglos-Paket. Hier greifen wir auf einen riesigen Pool von über 50 verschiedenen, praxiserprobten Equipments zurück – von klassischen Teamsport-Bällen über Yoga- und Fitnessbänder bis hin zu Trendspielen wie Spikeball oder Kubb. Das Geniale: Bei Verschleiß oder Schwund wird das Material über diesen Service sofort und unkompliziert ersetzt.
Die Innovation für sperriges Equipment: Die 100cm XL-Fächer
Ein absolutes Highlight, das uns massiv vom Markt unterscheidet, betrifft die physische Flexibilität der Station selbst: Wir haben in den unteren Fächern der BoxUp-Station die Möglichkeit, die Fächer auf eine maximale Schließfachhöhe von stolzen 100 cm zu erweitern. Das ist ein echter Gamechanger für die Praxis! Dadurch passen problemlos auch größere oder längere Sportgeräte hinein, die in normale Boxen niemals reinpassen würden – wie zum Beispiel Scooter (Tretroller), Minigolf-Schläger, Tennisschläger oder langes Skate-Equipment.
Grenzenlose Flexibilität für absolute Individuallösungen:
Diese mechanische Flexibilität ermöglicht uns die Kreation echter Sonderkonzepte. Wir passen uns den Bedürfnissen der Stadt an – nicht umgekehrt. Wenn eine Kommune eine spezielle Skate-Box direkt an der Rampe platzieren möchte (mit Scootern, Schutzkleidung und Skate-Tools) oder eine maßgeschneiderte Minigolf-Box für den Kurpark benötigt: Wir bauen genau diese Individuallösung.
Sportstättenrechner: Was bedeutet der Betrieb einer BoxUp-Station konkret für ein Sportamt oder einen Verein im Alltag – Stichwort Wartung, Nachbestückung, Aufwand?
Berg / Mossal: Es bedeutet im Grunde einen Aufwand von nahezu null. Uns bei Eiden & Wagner ist völlig bewusst, dass Sportämter und Vereinsvorstände überlastet sind. Niemand hat dort die Zeit, jeden Abend zu kontrollieren, ob alle Bälle da sind oder Schlüssel hin- und herzuschicken. Deshalb wurde BoxUp so konzipiert, dass es die Verwaltung komplett entlastet.
Das System läuft im Alltag zu 100 % autark und lässt sich am besten in drei Säulen unterteilen:
- Keine administrative Verwaltung (Null Personalaufwand): Es gibt keine analoge Schlüsselausgabe, kein Kassenhäuschen und keine Bürokratie. Die App übernimmt die komplette Verwaltung, die Prüfung der Ausweise beim ID-Check und das Ver- und Entriegeln der Fächer. Die Station steht im Park, ist solarbetrieben und arbeitet 24 Stunden am Tag völlig selbstständig für die Bürger.
- Smarte Nachbestückung über den Material-Service: Durch das eingebaute „Vier-Augen-Prinzip“ (der Nutzer muss bei der Rückgabe zwingend ein Foto des Materials hochladen, der Nachnutzer meldet eventuelle Mängel) ist das Diebstahl- und Schadensrisiko in der Praxis ohnehin extrem gering. Sollte es bei intensiver Nutzung doch einmal zu normalem Verschleiß kommen, greift unser Rundum-Sorglos-Materialservice: Der Betreiber muss nicht mühsam selbst im Sporthandel nachbestellen. Wir sehen über das System, was benötigt wird, oder der Betreiber gibt uns kurz Bescheid – und wir schicken sofort und unkompliziert neues Material als Ersatz aus unserem über 50 Sportgeräte umfassenden Pool heraus.
- Extreme Wartungsarmut & Ersatzteil-Sicherheit: Das Gehäuse der Station ist nach höchsten Schweizer Qualitätsstandards extrem robust und witterungsbeständig gebaut. Da es keine komplizierte Mechanik im Außenbereich gibt und die Station komplett solarbetrieben ist, entfallen klassische Wartungsarbeiten fast vollständig. Der Hersteller gewährt nicht umsonst stolze 5 Jahre Garantie auf die vandalismussicheren Materialien der BoxUp. Und falls außerhalb der Garantiezeit nach jahrelangem, intensivem Einsatz doch mal ein Scharnier oder ein Bauteil getauscht werden muss, ist das System absolut reparaturfreundlich aufgebaut: BoxUp versendet das defekte Ersatzteil unkompliziert einzeln, sodass es vor Ort in wenigen Minuten ohne großen Aufwand getauscht werden kann.
Echte Entlastung statt neuer Arbeit:
Ein riesiger Vorteil für den BGM-Manager im Unternehmen, das Sportamt oder den Vereinsvorstand ist zudem das digitale Dashboard. Am Ende des Monats oder Jahres muss niemand rausfahren und Strichlisten führen, wie oft Sport getrieben wurde. Ein Klick im Büro reicht, und man hat die exakten, anonymisierten Nutzungsstatistiken als perfekten Erfolgsnachweis für den Gemeinderat oder die Fördergeldgeber auf dem Bildschirm.
Während herkömmliche Sportanlagen oder Materialräume für Städte immer eine dauerhafte personelle Belastung darstellen, holt man sich mit BoxUp eine smarte Infrastruktur ins Boot, die sich komplett selbst verwaltet, schützt und meldet.
Sportstättenrechner: Von der Entscheidung bis zur ersten Ausleihe: Wie läuft eine Installation in der Praxis ab, und welche Schritte sind für die Gemeinde nötig?
Berg / Mossal: Schritt 1: Die Konfiguration (Die Gemeinde entscheidet) Zuerst stimmen wir gemeinsam die Details ab. Die Gemeinde legt fest, wie viele Schließfächer benötigt werden (unser 4er, 6er- oder 8er-Modul ist der absolute Klassiker). Dann wird entschieden, ob die Box im Standard-Service selbst bestückt wird oder ob unser Rundum-Sorglos-Materialservice genutzt werden soll, der Zugriff auf über 50 Sport- und Freizeitgeräte bietet. Hierbei planen wir bei Bedarf auch direkt die genialen XL-Fächer mit einer Schließfachhöhe von 100 cm ein, damit später auch Scooter oder Minigolf-Schläger reinpassen. Wir senden das entsprechende Angebot. Nach Angebotsbestätigung erhält die Gemeinde eine Datei mit der Sie ihr Wunschdesign gestalten kann oder die Gemeinde nennt die gewünschten Farben und BoxUp entwickelt ein Design – das äußere Branding ist vollkommen kostenlos und eignet sich perfekt, um Logos von lokalen Sponsoren (wie den Stadtwerken oder der Sparkasse) für eine Refinanzierung zu platzieren.
Schritt 2: Die minimale Vorbereitung vor Ort Das ist der Punkt, den Bauämter am meisten lieben: Die Gemeinde muss keinerlei aufwändige Infrastruktur stemmen. Es müssen keine Stromleitungen verlegt, keine Internetkabel vergraben und keine WLAN-Netze eingerichtet werden. Das Einzige, was wir vor Ort benötigen, ist ein tragfähiger, ebener Untergrund – ideal ist ein einfaches Betonfundament, eine Pflasterfläche oder Asphalt.
Schritt 3: Lieferung, Montage per Installation Guide und der „Go-Live“ Sobald die Box fertig produziert und gebrandet ist, wird sie angeliefert. Der städtische Bauhof oder ein Montageteam kann die Station nun mit Hilfe der vorgebohrten Löcher auf dem Untergrund aufdübeln.
Die Inbetriebnahme vor Ort ist ein absolutes Paradebeispiel für Einfachheit: Die Station wird mithilfe eines detaillierten und leicht verständlichen Installation Guides in Betrieb genommen.
Sportstättenrechner: Haben Betreiber Einblick in die Nutzungsdaten – etwa um zu sehen, welches Equipment besonders gefragt ist oder wie die Auslastung über den Tag verteilt ist?
Berg / Mossal: Ja, absolut – und das ist tatsächlich eine der wertvollsten Funktionen für jeden Betreiber, egal ob Sportamt, BGM-Manager oder Verein. Mit dem Kauf der BoxUp-Station erhalten die Betreiber Zugang zu einem umfassenden, cloudbasierten digitalen Dashboard. Ein riesiger Vorteil für die Budgetplanung: Da der gesamte digitale Service für volle 4 Jahre bereits im Kaufpreis inklusive ist, fallen für diesen Daten-Einblick keinerlei versteckte monatliche Abo-Gebühren an.
Dieses Dashboard ist jedoch weit mehr als eine reine Statistik-Plattform – es ist ein mächtiges, aktives Steuerungstool. Die Funktionen teilen sich in zwei wesentliche Bereiche:
- Messbare Sportförderung durch Echtzeit-Daten Das Dashboard liefert den Verantwortlichen im Büro per Mausklick unbezahlbare Erkenntnisse, die es im analogen Sportbereich früher einfach nicht gab. Der Betreiber sieht in Echtzeit die genaue Material-Beliebtheit (z. B. „Das Basketball-Fach wurde diesen Monat 120 Mal geöffnet, das Boule-Set nur 5 Mal“), die zeitliche Auslastung über den Tag sowie die durchschnittliche Nutzungsdauer.
Früher haben Städte Sportplätze gebaut und mussten blind hoffen, dass es den Nerv der Bürger trifft. Mit BoxUp wird Sport-Infrastruktur plötzlich messbar. Das Sportamt kann dem Gemeinderat oder den Fördergeldgebern am Ende des Jahres schwarz auf weiß eine Statistik vorlegen, die den exakten Erfolg beweist. Läuft ein Material mal nicht, wird es in fünf Minuten gegen ein anderes aus unserem 50er-Pool ausgetauscht.
- Intelligentes Schließfach-Management (Reservierungen & Ruhezeiten) Das ist der absolute Gamechanger für die Praxis vor Ort! Über das Dashboard können die Schließfächer im Alltag komplett flexibel verwaltet, gesperrt oder freigegeben werden:
- Feste Ruhezeiten einhalten: Liegt eine Station beispielsweise in der Nähe eines Wohngebietes, kann die Kommune feste Ruhezeiten im System hinterlegen (z. B. von 22:00 bis 06:00 Uhr). In diesem Zeitraum werden die Fächer automatisch komplett geblockt. Ein Öffnen per App ist dann unmöglich – das verhindert effektiv Ruhestörungen im Park.
- Exklusive Reservierungen für Vereine und Schulen: Wenn der lokale Sportverein jeden Dienstag von 17:00 bis 19:00 Uhr sein Jugendtraining auf dem Platz abhält, können die entsprechenden Fächer im Dashboard exakt für diese Trainingszeiten reserviert werden. Für die Öffentlichkeit sind sie dann gesperrt, während der Trainer oder die Lehrer exklusiven Zugriff auf das benötigte Equipment haben. Das Ganze funktioniert digital, völlig ohne Schilderwald oder Absperrbänder.
Wichtiger Hinweis zum Datenschutz: Selbstverständlich ist das gesamte System zu 100 % DSGVO-konform. Die erhobenen Nutzungsstatistiken für den Betreiber sind komplett anonymisiert. Man sieht perfekt, was wann genutzt wird, um die Anlage optimal zu steuern, aber es werden zu keiner Zeit persönliche Daten von Bürgern an das Sportamt übermittelt. Der sensible ID-Check mit den Ausweisdokumenten (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) läuft verschlüsselt und autark im Hintergrund. Die Verwaltung hat also die volle Kontrolle über die Station, aber absolut null Aufwand mit der Datenpflege.
Sportstättenrechner: Kommunen denken bei solchen Projekten sofort an Fördermittel. Welche Programme eignen sich für die BoxUp-Station, und unterstützen Sie Kommunen dabei, Anträge durchzubringen?
Berg / Mossal: Das ist die absolut richtige Herangehensweise, denn das Thema Sport- und Gesundheitsförderung im öffentlichen Raum hat bei Bund, Ländern und auch auf EU-Ebene derzeit eine enorm hohe Priorität. Es gibt aktuell so viele Fördertöpfe wie selten zuvor, die perfekt auf die BoxUp-Station passen.
Da die BoxUp die ideale, digitale Ergänzung zu unseren eigenen TURNBAR-Outdoor-Fitnessanlagen ist, lassen sich die Projekte hervorragend kombinieren und über dieselben Programme finanzieren (z. B. über die Städtebauförderung ISEK, LEADER-Mittel für den ländlichen Raum, Präventionsgelder der Krankenkassen nach § 20a SGB V oder Smart-City-Digitalisierungsfonds).
Wie Eiden & Wagner die Kommunen dabei unterstützt
Wir lassen die Kämmerer und Sportämter mit dem Papierkram definitiv nicht allein. Wir verstehen uns als langfristige Partner der Kommunen und bieten ein maßgeschneidertes Finanzierungs- und Unterstützungspaket an:
- 1. Bereitstellung von Antrags-Bausteinen: Wir liefern der Verwaltung fix und fertige, professionell aufbereitete Projektskizzen und technische Datenblätter, die exakt auf die Richtlinien der jeweiligen Förderprogramme zugeschnitten sind. Das spart im Rathaus extrem viel Zeit.
- 2. Harte Fakten aus über 7 Ländern: Wir können auf die Erfahrungswerte aus den über 7 Ländern und mehr als 150 bereits bestehenden BoxUp-Stationen (wie in der Schweiz, Frankreich oder den Niederlanden) zurückgreifen. Diese harten Praxisdaten über die Vandalismussicherheit und die hohen Nutzerzahlen sind für Fördergelder-Geber oft das entscheidende Argument für eine Bewilligung.
- 3. Die flexible Mietkauf-Option (Testen ohne Risiko): Das ist ein riesiger Meilenstein für die kommunale Praxis! Sollte das Investitionsbudget für das laufende Jahr bereits erschöpft sein oder möchte die Gemeinde das System erst einmal im eigenen Reallabor testen, bieten wir die Möglichkeit, die BoxUp-Station für ein Jahr zu mieten – inklusive einer cleveren Mietkauf-Option. Die Gemeinde kann die Station also ein Jahr lang vollumfänglich nutzen, die Begeisterung der Bürger und die Nutzungsdaten im Dashboard analysieren und sich die gezahlte Miete bei einer späteren Übernahme voll anrechnen lassen. Flexibler und risikofreier geht es nicht.
- 4. Absolute Kostensicherheit: Weil beim Kauf einer BoxUp-Station bereits volle 4 Jahre des gesamten digitalen Services komplett im Kaufpreis enthalten sind, garantieren wir absolute Festpreise. Es gibt keine versteckten Folgekosten oder monatlichen Überraschungen – und genau diese Planungssicherheit lieben die Prüfstellen der Förderorgane.
Das zusätzliche Sponsoring-Ass (Ohne Aufpreis):
Sollte ein Fördertopf mal nicht ausreichen, bietet BoxUp ein geniales Refinanzierungstool: Das äußere Design der BoxUp kann vom Kunden völlig kreativ und ohne zusätzliche Kosten bestimmt werden. Gemeinden können hier die Logos von lokalen Sponsoren (wie den Stadtwerken oder der Sparkasse) platzieren. Da die Stationen echte optische Highlights im Stadtbild sind, übernehmen lokale Sponsoren oft sehr gerne die Anschaffungs- oder Mietkosten im Tausch für diese prominente, dauerhafte Werbefläche.
Kurz gesagt: Der Weg zur eigenen BoxUp-Station ist finanziell weit weniger steinig, als viele denken. Ob über starke Fördertöpfe, lokale Sponsoren oder unsere neue, hochflexible Mietkauf-Option – wir finden für jede Kommune und jeden Verein den passenden, maßgeschneiderten Weg.
Sportstättenrechner: Was kostet eine BoxUp-Station – und welche Modelle gibt es: Kauf, Leasing, Betreibermodell?
Berg / Mossal: Wenn man über die Kosten von BoxUp spricht, muss man vor allem den enormen Gegenwert betrachten, den Kommunen und Vereine erhalten. Bei uns gibt es keine versteckten Kostenfallen. Unser Anspruch als Eiden & Wagner ist absolute Budgettransparenz und Partnerschaft auf Augenhöhe.
Der exakte Preis einer Station hängt natürlich von der gewählten Größe ab – unsere 6er- und 8er-Schließfachmodule sind dabei die absoluten Klassiker. Ein riesiger Pluspunkt für die Kalkulation der Kämmerer und Schatzmeister: Beim Erwerb einer BoxUp-Station sind bereits volle 4 Jahre des gesamten digitalen Services komplett im Preis enthalten. Das bedeutet 4 Jahre lang Zugriff auf das DSGVO-konforme Dashboard, die komplette IT-Infrastruktur, die autarke Solar-Station und den ID-Check der Nutzer im Hintergrund – ohne dass monatlich unvorhersehbare Abo-Gebühren fällig werden.
Um den Einstieg für jede Gemeinde, jedes Unternehmen und jeden Verein so einfach wie möglich zu machen, bieten wir drei maßgeschneiderte Finanzierungs- und Betriebsmodelle an:
- 1. Der klassische Kauf (Maximale Planungssicherheit): Die Kommune erwirbt die Station und hat für die nächsten 4 Jahre absolute Kostensicherheit. Auf die extrem robusten, vandalismussicheren Materialien gewährt der Schweizer Hersteller zudem stolze 5 Jahre Garantie. Da das äußere Wunschdesign und das Branding der Station vollkommen kostenlos enthalten sind, lässt sich der Kauf genial refinanzieren: Gemeinden können Logos von lokalen Sponsoren (wie Sparkassen oder Stadtwerken) auf der Box platzieren, die die Anschaffungskosten im Gegenzug für die prominente Werbefläche oft komplett übernehmen.
- 2. Die flexible Mietkauf-Option (Testen ohne Risiko): Das ist unser absoluter Königsweg für alle, deren Investitionsbudget für das laufende Jahr bereits erschöpft ist oder die das System erst im eigenen Stadtbild auf Herz und Nieren prüfen wollen. Wir bieten die Möglichkeit, die BoxUp-Station für ein Jahr zu mieten – inklusive einer cleveren Mietkauf-Option. Die Gemeinde testet die Box ein Jahr lang im Reallabor, analysiert die Begeisterung der Bürger über das Dashboard und bekommt die gezahlte Miete bei einer späteren Übernahme voll anrechnen lassen. Risikofreier geht es nicht.
Sportstättenrechner: Wo ist BoxUp bereits im Einsatz – und was berichten die ersten Betreiber aus Kommunen und Sportämtern?
BoxUp ist längst kein theoretisches Experiment mehr, sondern eine internationale Erfolgsgeschichte. Die Station wurde in der Schweiz entwickelt und hat sich dort in den letzten Jahren rasant im öffentlichen Raum etabliert. Mittlerweile ist das System in über 7 Ländern erfolgreich im Einsatz – darunter in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Irland. Europaweit wurden bereits weit mehr als 150 Stationen erfolgreich installiert. Wir von TURNBAR ( Eiden & Wagner Metallbau GmbH) bringen diese praxiserprobte Innovation jetzt mit voller Kraft nach Deutschland und Luxemburg. Das Interesse ist enorm, und das liegt vor allem an den durchweg positiven Rückmeldungen, die wir von den ersten Betreibern aus Kommunen, Sportämtern und Vereinen erhalten.
Sportstättenrechner: Welche Standorte und Umgebungen haben sich als besonders geeignet erwiesen – und worauf sollte man bei der Standortwahl achten?
Berg / Mossal: Die erfolgreichsten Standorte lassen sich mittlerweile in fünf große Kategorien unterteilen:
- In direkter Kombination mit Sport- und Fitnessarealen: Das ist für uns als Eiden & Wagner natürlich der absolute Klassiker. Eine BoxUp-Station in direkter Nachbarschaft zu unseren TURNBAR-Outdoor-Fitnessanlagen, Calisthenics-Parks, Skateparks, Streetbasketball-Plätzen oder Beachvolleyball-Feldern funktioniert phänomenal. Das lose Equipment (wie Kettlebells, Fitnessbänder oder Basketbälle) wertet die bestehende Infrastruktur massiv auf.
- Schwimmbäder, Freibäder und Badeseen (Der Sommer-Gamechanger): Hier ist der Bedarf riesig. Jeder kennt es: Familien und Jugendliche wollen im Freibad Beachvolleyball, Tischtennis oder Spikeball spielen, haben aber das Equipment vergessen. Für die Betreiber von Schwimmbädern ist BoxUp ein Segen, weil der Verleih komplett automatisiert läuft. Das Personal am Einlass oder der Bademeister werden zu 100 % entlastet – niemand muss mehr Pfand einsammeln, Schlüssel verwalten oder Fachtüren kontrollieren.
- Campingplätze und Ferienparks: Campinggäste lieben Spontaneität und Aktivität, haben aber im Wohnmobil oft keinen Platz für sperrige Sportgeräte. Eine BoxUp-Station auf dem Campingplatz – bestückt mit Boule-Sets, Badminton, Crossboccia oder Trendsportarten aus unserem über 50 Geräte umfassenden Pool – erhöht die Attraktivität des Platzes enorm. Zudem ist es für die Betreiber ein tolles Aushängeschild für moderne, digitale Infrastruktur.
- Hotellerie und Resorts: In der gehobenen Hotellerie ist BoxUp das perfekte Tool, um Gästen einen exklusiven, rund um die Uhr verfügbaren Mehrwert zu bieten. Ob Yogamatten und Blackrolls für das morgendliche Workout im Hotelgarten oder Minigolf- und Tennisschläger in unseren speziellen XL-Fächern mit 100 cm Schließfachhöhe: Der Gast bedient sich einfach selbst per App. Über das Dashboard kann das Hotel die Fächer sogar so einstellen, dass sie exklusiv nur für Hotelgäste freigeschaltet sind.
- Öffentliche Parks, Kurparks, Schulhöfe und BGM in Unternehmen: Auch im urbanen Raum, auf dem Campus oder auf Werksgeländen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) laufen die Stationen hervorragend.
Sportstättenrechner: Worauf sollte man bei der Standortwahl achten? Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Kriterien?
Berg / Mossal: Wenn wir Kunden bei der Standortplanung beraten, achten wir im Wesentlichen auf drei Faktoren:
- Sichtbarkeit und Frequenz („Sehen und gesehen werden“): Die BoxUp-Station ist einladend gestaltet und lebt von Impulsnutzungen. Ein Gast oder Bürger, der spontan vorbeikommt, scannt den QR-Code, wird von der App intuitiv Schritt für Schritt an die Hand genommen und legt nach der 2,5-minütigen einmaligen Registrierung inklusive ID-Check sofort los. Besteht die Registrierung schon, startet man absolut sofort, in derselben Sekunde. Und weil das kreative Wunschdesign ohne zusätzliche Kosten enthalten ist, wollen auch Sponsoren (wie lokale Banken oder Krankenkassen, mit denen wir aktuell starke Konzepte ausarbeiten) ihre Logos an gut sichtbaren Orten platziert wissen.
- Der Untergrund (Minimaler Aufwand vor Ort): Da die Station dank ihres hocheffizienten Solarpaneels komplett ohne Strom- und Internetkabel auskommt, entfallen aufwändige Erdarbeiten. Gerade auf Campingplätzen oder in Freibädern ist das ein Riesenvorteil: Ein einfaches Betonfundament, eine Pflasterfläche oder Asphalt reichen völlig aus. Mithilfe unseres Installation Guides ist die Box in weniger als einer Stunde aufgedübelt und sofort live geschaltet.
- Soziale Kontrolle und Diebstahlschutz: Obwohl die Verlustquote dank des ID-Checks und des verpflichtenden Foto-Uploads bei der Rückgabe bei nahezu 0 % liegt, ist eine gewisse Sichtbarkeit immer von Vorteil. Der Foto-Upload schlägt hier übrigens das fehleranfällige Kamerasystem des Wettbewerbs um Längen, da es auch bei unordentlichen Fächern immer funktioniert. Sollte das System nachts geschützt werden müssen, ist das auch kein Problem: Über das Dashboard lassen sich feste Ruhezeiten einstellen, in denen die Box digital komplett sperrt.
Ob im kommunalen Park, im Freibad, auf dem Campingplatz oder im Hotel – BoxUp passt sich durch seine modulare Bauweise und die flexible Bestückung (entweder im Standard-Service mit eigener Ausstattung oder über unseren Material-Service) perfekt an die jeweilige Zielgruppe an und nimmt den Betreibern jeglichen Personalaufwand ab.
Über TURNBAR
TURNBAR ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Bitburg (Rheinland-Pfalz), das smarte Lösungen für Bewegung und Sport im öffentlichen Raum entwickelt. Mit der BoxUp-Station bietet TURNBAR ein modulares, app-basiertes Verleihsystem für Sport- und Freizeitequipment, das speziell für den Einsatz auf öffentlichen Sportanlagen, in Parks und an kommunalen Begegnungsstätten konzipiert ist.
Das Unternehmen ist Mitglied in mehreren Sport- und Kommunalverbänden und arbeitet eng mit Kommunen, Sportämtern und Vereinen zusammen. Das Produktportfolio umfasst neben BoxUp weitere Lösungen rund um Outdoor-Bewegungsangebote.
Ansprechpartner: Janine Berg / Matthias Mossal
Adresse: Robert-Bosch-Str. 4, D-54634 Bitburg
Telefon: +49 (0) 6561 – 947 080
Fax: +49 (0) 6561 – 947 0850
E-Mail: info@turnbar.net
Website: https://turnbar.net
Produkt-Seite BoxUp: https://turnbar.net/produkte/boxup/




