Warum sich Qualität beim Bau von Padel Courts langfristig auszahlt – Interview mit artec Sportgeräte
Der Bau von Padel Courts boomt – doch mit der steigenden Nachfrage wachsen auch die Anforderungen an Sicherheit, Genehmigung und langfristige Wirtschaftlichkeit. Im Interview mit Dirk Beinkämpen, Geschäftsführer der artec Sportgeräte GmbH, sprechen wir darüber, warum sich Qualität beim Padel Court nicht nur technisch, sondern auch finanziell auszahlen kann. Dabei geht es um geprüfte Statik nach deutschen Anforderungen, den Umgang mit Glasflächen und Windlasten sowie um typische Missverständnisse rund um günstige Angebote. Dirk Beinkämpen erklärt, welche Faktoren bei Planung, Förderung und Betrieb wirklich entscheidend sind – und warum ein Court mehr ist als nur eine Stahlkonstruktion mit Glas.
Sportstättenrechner: artec Padel Courts liegen preislich im oberen Segment. Was sind die Vorteile Ihrer Produkte und warum sollten sich Sportstättenbetreiber für Ihre Courts entscheiden?
Dirk Beinkämpen: Weil wir den Outdoor Padel Court als genehmigungspflichtiges Bauwerk verstehen. artec Padel Courts basieren auf einer vollständigen deutschen Statik, die von einem Bauingenieur und Tragwerksplaner erstellt wurde und sich nicht nur auf die Stahlkonstruktion, sondern auch auf die Glasflächen bezieht. In Kombination mit hochwertigen Materialien und Fertigung in Deutschland ist der Court in der Anschaffung zwar teurer, dafür aber technisch, rechtlich und wirtschaftlich deutlich sicherer.
Sportstättenrechner: Viele Anbieter werben mit „Statik nach Eurocode“. Was unterscheidet artec hier konkret?
Dirk Beinkämpen: Wichtig ist immer der Blick auf das, was die beworbene „Statik“ tatsächlich abdeckt. Eine „Statik nach Eurocode“ bezieht sich nur auf die Stahlkonstruktion. Ein Padel Court besteht jedoch zum Großteil aus Glasflächen mit enormer Windangriffsfläche. Eine 3 x 2 Meter große Glasscheibe wirkt statisch völlig anders als ein Stahlgitter. Unsere Statik berücksichtigt deshalb ausdrücklich auch die Glasflächen und die deutschen Windlastzonen. Ein wichtiger Faktor, da die Belastungen durch Wind an der Küste ganz andere sind als im Binnenland.
„Wir sorgen für gleichmäßiges Spielverhalten und hohe Sicherheit im Bruchfall“
Sportstättenrechner: Wo wir schon beim Thema Glas sind: Welche Besonderheiten bietet artec hier?
Dirk Beinkämpen: Wir setzen auf 12 mm starkes Verbundsicherheitsglas (VSG) in flächenbündiger Montage. Das sorgt für ein gleichmäßiges Spielverhalten und hohe Sicherheit im Bruchfall. Viele marktübliche Courts verwenden dünnere 10-mm-Scheiben oder sogar Einfachsicherheitsglas mit punktuellen Befestigungen. Oft sieht man typische Glashalter, an denen der Ball auch noch unkontrolliert abspringt. Das spart natürlich Kosten, erhöht aber auch das Risiko von Schäden.
Sportstättenrechner: Naturschützer sehen in Padel Courts den „Feind für Vögel“. Was unternimmt artec gegen Vogelschlag?
Dirk Beinkämpen: Das nehmen wir sehr ernst. Niemand möchte, dass Sportanlagen zur Gefahr für Tiere werden. Neben klassischen Vogelschutzaufklebern verbauen wir auch spezielles Vogelschutzglas. Der Vorteil: die UV-reflektierende Beschichtung ist für den Menschen praktisch unsichtbar. Vögel hingegen sehen Teile des UV-Bereichs und meiden die Scheiben. Dadurch schließen sich Naturschutz, Optik und Spielgefühl nicht aus.
Sportstättenrechner: Bietet artec Padel Courts auch in der beliebten Panorama-Ausführung an?
Dirk Beinkämpen: Nein, für den Außenbereich bieten wir bewusst keine Panorama-Ausführung an. Bei dieser Bauweise kommen an den Stirnseiten durchgängige Glaswände zum Einsatz, was die Windangriffsfläche nochmal deutlich erhöht. Für solche Konstruktionen ist eine vollständig prüffähige Statik nach deutschen Anforderungen – inklusive der Glasflächen – nicht wirtschaftlich möglich. Da wir konsequent auf Sicherheit und Nachweisbarkeit setzen, bieten wir ausschließlich die statisch sichere Standard-Ausführung an.
„Genehmigungsprozesse laufen schneller und Rückfragen werden minimiert“
Sportstättenrechner: Bringt die Statik neben der Sicherheit noch weitere Vorteile?
Dirk Beinkämpen: Ja, definitiv. Eine saubere, umfangreich geprüfte Statik von einem renommierten Tragwerksplaner sorgt auch für Planungssicherheit. Bauämter erhalten klare, prüffähige Unterlagen. Dadurch laufen Genehmigungsprozesse schneller und Rückfragen werden minimiert. Gleichzeitig ist der Court konstruktiv so ausgelegt, dass Fundament, Konstruktion und Materialien dauerhaft zusammenpassen – das senkt Wartungs- und Folgekosten über die gesamte Lebensdauer.
Sportstättenrechner: Stichwort „Kosten“: Viele planen beim Bau von Padel Courts mit engen Budgets. Insbesondere bei Vereinen scheitert der Bau von Padel Courts häufig an zu hohen Kosten. Wie passen die höheren Einkaufspreise bei artec dazu?
Dirk Beinkämpen: Knappe Budgets kennen wir aus vielen Projekten, etwa bei Soccer Courts. Unsere Erfahrung zeigt aber klar: Qualität zahlt sich langfristig aus. Vereine sparen Kosten, wenn sie nicht mehrfach günstige Lösungen ersetzen müssen. Das sichert dauerhaft attraktive Anlagen, stabile Betriebskosten und gute Argumente gegenüber Förderstellen und Sponsoren.
Sportstättenrechner: Welche Argumente sind es denn, die bei Förder- und Sponsorengeldern hilfreich sind?
Dirk Beinkämpen: Fördermittelgeber und Sponsoren achten vor allem auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Ein Projekt mit geprüfter Statik nach deutschen Richtlinien, vollständigen Unterlagen und klarer technischer Beschreibung wirkt seriös und erhöht die Förderchancen deutlich. Besonders überzeugend ist der langfristige Mehrwert für den Sport vor Ort.
Sportstättenrechner: Sponsoren möchten sich oft auf den Padel Courts mit ihrem Logo verewigen. Ist das auch bei artec Padel Courts möglich?
Dirk Beinkämpen: Ja, selbstverständlich. Sponsorenlogos können auf den Glasflächen, den Schutzpolstern im Eingangsbereich oder über die Farbgestaltung der Anlage integriert werden. So sind Geldgeber dauerhaft sichtbar, und der Court wird zum Unikat.
Sportstättenrechner: Zum Abschluss: Wieso sollten sich Sportstättenbetreiber, Kommunen und (Tennis-)Vereine für einen artec Padel Court entscheiden?
Dirk Beinkämpen: Planungs- und Investitionssicherheit. Eine nach deutschen Normen geprüfte Statik – inklusive Glasflächen –, hochwertige Materialien und langlebige Konstruktion sorgen für Sicherheit, problemlose Genehmigungen und niedrige Betriebskosten.
Sportstättenrechner: Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview.
artec Sportgeräte
Die artec Sportgeräte GmbH ist seit über 30 Jahren einer der führenden Hersteller hochwertiger Sportgeräte „Made in Germany“. Das Unternehmen steht für Präzision, Langlebigkeit und Innovation und bietet ein umfassendes Produktsortiment – von Fußballtoren über Leichtathletik-Ausstattungen bis hin zu Multisport- und Freizeitanlagen.
Mit hoher Fertigungstiefe, nachhaltiger Produktion und erstklassigem Service ist artec ein verlässlicher Partner für zukunftsorientierte Sportplatzausstattung.
Weitere Informationen zu den Padel Courts von artec: www.artec-sportgeraete.de




