Tennisplatzbau: Kosten für Planung, Ausstattung und Pflege

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Tennisplatz bauen: Kosten für den Bau, die Ausstattung und die Pflege

Die Planung, der Bau und die Pflege von Tennisplätzen im Außenbereich stellen zahlreiche Vereine und Kommunen vor Herausforderungen in planerischer und finanzieller Hinsicht. Wer einen Tennisplatz bauen möchte, sollte sich im Vorfeld bei den entsprechenden Institutionen informieren und die Kosten rund um den Tennisplatzbau kalkulieren. Helfen kann hier der Blick zum Nachbarverein oder der Kontakt zu einem erfahrenen Hersteller von Tennisplätzen. Auch der Deutsche Tennisbund oder die Tennis Landesverbände sind gute Ansprechpartner um erste Informationen und fundiertes Know-how einzuholen.

Tennisplatzbau: Die Planung

Bereits zu Beginn der Planung ist zu klären, ob ausreichend Platz für den Bau einer Tennisanlage zur Verfügung steht, um sein Vorhaben umzusetzen. Für die Größe des Tennisplatzes gibt es einen Standard, der überall auf der Welt gilt. Demnach hat ein Tennisplatz die Maße 23,77 Meter x 10,97 Meter. Hinzu kommt die Berücksichtigung einer Auslaufzone von mindestens 6,40 Meter. Sollen mehrere Plätze nebeneinander errichtet werden, beträgt der Abstand nach internationalen Standards mindestens 3,65 Meter. Weiterhin ist anerkannt nicht mehr als maximal vier Plätze nebeneinander zu errichten, um die dadurch entstehenden Störungen nicht zu groß werden zu lassen. Diese Vorgaben ermöglichen das Spielen auf der Tennisanlage unter Wettkampfbedingungen.

Tennisplätze im Außenbereich sollten nach Möglichkeit in eine entsprechende Umgebung gebaut werden. In der Regel wird darauf geachtet, dass Schatten vorhanden ist, um die Spieler nicht der Sonne und ihrer blendenden Wirkung auszusetzen. Ein Platz sollte folglich auf der Nord-Süd-Achse erbaut werden. Ist dies nicht möglich, sollte berücksichtigt werden, dass Plätze auf der Ost-West-Achse lediglich am Vormittag optimal bespielbar sind.

Auch die pflanzliche Umgebung sollte bei der Planung eines Tennisplatzes berücksichtigt werden. Ist der Court von hohen Bäumen und Sträuchern umgeben, werden die Spieler nicht durch Reflexionen abgelenkt, der Wind abgeschwächt und die Lautstärke gedämmt. Hinzu kommt, dass ein Zaun, der den Platz vor unbefugtem Betreten schützt und die Bälle abfängt, eine Mindeststärke aufweisen muss. Sämtliche Aspekte rund um den Bau eines Tennisplatzes sollten frühzeitig in die Planung einbezogen und mit den entsprechenden Fachleuten besprochen werden.

Tennisplatzbau: Kosten im Blick behalten

Die Kosten für den Neubau oder die Sanierung eines Tennisplatzes variieren je nach Belag des Tennisplatzes und dem entsprechenden Tennisbodens. Zur Auswahl stehen beispielsweise verschiedene Hartplatzvarianten, Kunstrasen oder der klassische Sandplatz. Hierbei muss entschieden werden, welchen Ansprüchen der Platz genügen soll und wie viel Zeit und Kosten für die Tennisplatzpflege zur Verfügung stehen.

Entscheidet sich der Verein für einen Sandplatz, so sollte die Errichtung einer automatischen Beregnungsanlage für den Tennisplatz in die Planungen einbezogen werden. Der Court benötigt eine konstante Bewässerung – diese Kosten sollten bereits frühzeitig in die Betriebskosten der Tennisanlage eingerechnet werden.

Weiterhin müssen Linien und ein Netz errichtet werden. Auch bei dieser Tennisplatzausstattung gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Kosten. Die Grundlinie darf bis zu 10 Zentimeter breit sein, während alle anderen in der Regel zwischen 2,5 und fünf Zentimeter breit sind. Je nach dem welcher Tennisbodenbelag gewählt wurde, werden die Linien entweder farblich hinzugefügt oder bei Sandplätzen beispielsweise aus Hart-PVC verlegt. Das Netz muss in der Mitte eine Höhe von 91,4 cm vorweisen. Die Kosten unterscheiden sich hier hinsichtlich der Maschen des Tennisnetzes. Sie bestehen zumeist aus geflochtenem Polyethylen und sorgen für die Stabilität. Gehalten wird es von zwei Stahl-Netzpfosten.

Tennisplatzpflege: Bewässerung und regelmäßige Platzpflege

Die regelmäßige Pflege des Tennisplatzes gehört zu den elementaren Aufgaben und sollte nach Möglichkeit von einem Spezialisten durchgeführt werden. Vor allem Tennis Sandplätze müssen bewässert und abgezogen werden, um in einem bespielbaren Zustand zu bleiben. Dies liegt bei Außenplätzen zum einen an den Witterungsbedingungen, zum anderen aber auch an dem Sport selbst. Tennisspieler stoppen abrupt ihre Antritte, wechseln schnell die Richtung und rutschen über den Tennisboden. Die dadurch erzeugten Unebenheiten müssen schließlich geglättet werden. Sogenannte Schleppnetze verteilen den Bodenbelag wieder auf dem ganzen Feld, Gittermatten bekämpfen die Moosbildung und Systemmatten, oder auch Kombimatten entfernen Laub und Äste. Schließlich sollten die Linien mit einem Besen gesäubert werden.

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